Amour Fou – SCHARMIEN ZANDI, SARAH SCHERER

AMOUR FOU – Ein Cross-Over zwischen Musik, Literatur und Theater

Ich will dir übers Gesicht lecken, mit deinem besten Freund schlafen, deine Amygdalla streicheln, mir ein Kleid aus deinem Bart nähen, will dich trinken, lieben, strangulieren.

Ein neugieriger Blick in die Geheimnisse fremder Menschen!

Momente von ungestümer Lust, rasender Eifersucht, überbordender Liebe, zermürbenden Zweifel, dramatischen Weltschmerz, energiegeladener Rage oder dumpfer Einsamkeit.

Die Chanson-Show AMOUR FOU von Scharmien Zandi (Österreichischer Musiktheaterpreis 2020, Kategorie Off-Theater), trifft sich mit Texten von anonymen AutorInnen, vorgetragen von Sarah Scherer.

Sprache: DEUTSCH/ENGLISCH

www.scharmienzandi.com
www.sarah-scherer.com
https://amourfoushow.wordpress.com/

Amour Fou – SCHARMIEN ZANDI, SARAH SCHERER2020-08-20T15:01:16+02:00

Lesung: Dimitré Dinev / Alexander Peer / Tanja Paar

Dimitré Dinev liest wenig Bekanntes und Unbekanntes, für Bekannte und Unbekannte und für Menschen mit und ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Alexander Peer wandelt Gedichte in Schlüssellöcher um, die in bisher unbekannte Räume schauen.“
So wertet Peter Pisa im Kurier den Lyrikband ‚Der Klang der stummen Verhältnisse‘. Als poetischer Schlüsseldienst weist diese Literatur auf das Unausgesprochene wie auf das Zu-oft-Besprochene hin. Diese Nuancen verführen zu empfindsamen wie grotesken Wahrnehmungen und laden u.a. dazu ein, die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der Verbindung von Liebe und gelebtem Leben einerseits und Schreiben und Philosophieren andererseits zu entdecken. Mehr auf www.peerfact.at

Tanja Paar besticht in ihrem ersten Roman sprachlich wie kompositorisch mit einer Präzision, die selten ist. Sie erzählt eine Geschichte von Glück, Eifersucht und Rache, die sich in der kleinsten Einheit unserer Gesellschaft abspielt – der Familie. Ein intensives Buch mit ungeheurer Zündkraft, das Fragen durchexerziert, die Frauen und Männer im modernen Leben existentiell berühren.
„Es ist ein harter Text, sehr präzise, sehr eindringlich. Und, ja, am Ende schreckt die Geschichte mit ihrem Mut. Denn manchmal ist das, was sich in einem Menschen aufgrund seines Alters oder einfach seiner Lebensverhältnisse dort transformiert, wo er keinen Zugriff darauf hat, das Unheimlichste schlechthin. Jenseits von Gut und Böse.“
Martin Prinz

Lesung: Dimitré Dinev / Alexander Peer / Tanja Paar2020-08-23T11:38:36+02:00

Chansons und kosmisches Geknalle. Hommage an Konrad Bayer

Ein Konzert und eine Hommage an Konrad Bayers Sprachkunst und Stil.

Anhand seiner Chansons, aber auch dem einen oder andere Prosatext ,vertont von Paul Skrepek, wird das Melancholische, Fantastische aber auch Humorvolle und Rauschhafte seiner Texte zelebriert und die Schwerkraft möge sich aufheben.

Mit Johanna Orsini-Rosenberg Stimme
Paul Skrepek Kontragitarre Stimme Musik
Marie Orsini-Rosenberg Cello
Emily Stewart Violine

Chansons und kosmisches Geknalle. Hommage an Konrad Bayer2020-08-19T16:03:10+02:00

tageslichtlinie – eine Hommage an Elfriede Gerstl

Wurde 2019 die zehnte Wiederkehr ihres Todestages durch eine Fülle verschiedenster Veranstaltungen gewürdigt, so ist es den drei Schauspieler*innen, Anna Morawetz, Heide Maria Hager und Nagy Vilmos, ein Anliegen, auch über Jubiläumsanlässe hinaus eine Bühne für das über 50jährige Schaffen dieser großartigen Autorin zu bieten. Mit einer szenisch aufbereiteten Lesung wird mit viel Respekt und Humor ein Einblick in ihr für lange Zeit unbeachtetes Schaffen würdig wiedergeben.

ALLES WAS MAN SAGEN KANN, KANN MAN AUCH BEILÄUFIG SAGEN. (ELFRIEDE GERSTL)

mit
Anna Morawetz
Heide Maria Hager
Nagy Vilmos

Rechte: Droschl-Verlag
Foto: Heribert Corn

tageslichtlinie – eine Hommage an Elfriede Gerstl2020-08-20T14:32:08+02:00

DichterInnenband: Dental Princes / Das Trojanische Pferd

Dental Princes
Dental Princes, ursprünglich die Band, wo die Schriftstellerin Ann Cotten ihre bizarr-schönen Lieder mit ihrer Schwester Lucy Cotten am Cello zum Besten gab, bald erweitert durch den Gitarristen Mario Schlager, ist jetzt in der Hand von dessen Band, der Dritten Hand. In diesem Sommer gibts eine Extraklasse-Besetzung mit Adele Knall am Kontrabass. Adele ist auch beim Synthesizer-Kollektiv Sounds Queer? mit im Boot, Noisemusikerin mit Katarina Trenk als KAMKT (29.8 2020 im Fluc), Teil der Bands Dritte Hand und Und de scheenen Hoa, die Sendereihe „Kaffee Adele“ hostet, und als Soloprojekt einfach KNALL. Ann veröffentlichte zuletzt Übersetzungen von Isabel Waidner (Merve, 2020) und Mary Mac Lane (Reclam, 2020) sowie die Sci-Fi-Erzählungen Lyophilia (2019).

Genre: Missverstandenes Wienerlied

Das Trojanische Pferd zählt zu den funkelndsten, eigenwilligsten und eigenständigsten Bands hierzulande – vielleicht sogar im deutschsprachigen Raum. Im Gegensatz zum vorherrschenden Saison-Pop setzt Pferdekopf Hubert Weinheimer auf Lieder mit Ecken und Kanten. Das eben erschienene vierte „Album“ Gunst hat sich von der orthodoxen Indie-Folk Programmatik freigespielt: Digitale Effektgeräte und völlig nackte Klavierballaden weiten das Spektrum nach allen Richtungen.

Auf diese musikalische Heterogenität angesprochen antwortete Hubert Weinheimer der Wiener Zeitung unlängst: „Lange Zeit war es mir wichtig, griffige und in sich geschlossene Alben zu machen. Wir haben unsere musikalische Position als Band immer recht klar definiert. Gerade deswegen aber war für mich klar: Pferd Nummer vier wird die Komfortzone verlassen. Darüber hinaus habe ich in den letzten beiden Jahren auch als Hörer mein musikalisches Spektrum erweitert und festgestellt, dass es die Genregrenzen, die in den Nuller-Jahren gefühlt noch recht rigide waren, heute keine große Rolle mehr spielen.“ Gerhard Stöger vom FALTER fragte nach dem Stellenwert von Kultur in Zeiten vor Corona und erhielt eine sehr grundsätzliche Antwort: „Kultur ist das, was passiert, wenn man sich mit dem Leben auseinandersetzt. Manche Menschen scheuen die Konfrontation mit sich selbst und ihrer Umwelt und bereuen das irgendwann. Ich habe dahingehend vorgesorgt. Wer die Perspektive nicht früh weitet, steht irgendwann zwangsläufig im Finstern.“ Das Rolling Stone Magazine stellte Vergleiche zu Die Sterne, Thom Yorke & Andre Heller an. Das britische R2 Magazine fasste die musikalische Diversität des Albums folgendermaßen zusammen: „Despite the dramatic changes of tempo and style its cohesiveness is in its intimacy.”

DichterInnenband: Dental Princes / Das Trojanische Pferd2020-08-20T14:13:38+02:00

DichterInnenbands: Smashed to pieces / Aspirinmäuse

Smashed to pieces
Lawrence Weiners mittlerweile entfernter Schriftzug am Flakturm im Wiener Esterházypark ist Namensgeber und Leitfaden der seit 2018 bestehenden Formation. Stücke über die feinen Wurzeln und Ausläufer des Totalitarismus, Stimmungsberichte aus dem seelischen Halbdunkel: „Das Gemetzel findet innerhalb des Erlaubten und der Sitten statt.“ (Ingeborg Bachmann)

Verena Dürr: vox / keys / computer
David Hoffmann: vox / gitarre
Jakob Kraner: vox / bass / computer

Genre: Post/Punk/Spoken-Word/Falsett

„Mit Aspirin düngt man keine Radieschen“ – Aspirinmäuse
Philipp Quehenberger (Keyboard) und Tex Rubinowitz (Stimme und Schalmei) – zwei Viertel von MÄUSE, der unberechenbarsten Band Österreichs – treten immer wieder mit Spinett und Texten, Hommagen an Thomas Forstner („Venedig im Regen“), Eisenbahnen („Attenzione du fällst gleich“) und ABBA („When i kissed the teacher“), Erzählungen aus dem Wald der Gehenkten, Geschichten von Kellerasseln im Ouevre von Hendrik Ibsen und Planeten aus Aspirin auf.
Die Presse schrieb über das Duo, das sich bisweilen „Fickton Johnnies“ oder „Cortison Junkies“ nennt: „Der Sänger behauptet von sich selbst, er sei „der italienische Jazz Bump Guru“, dabei beherrscht er weder die italienische Sprache noch hat er die Eigenschaften eines Gurus, und der Begriff Jazz ist bei ihm nichts weiter als ein ranziger Slogan, den er sich von einem rumänischen Möbelhaus geliehen hat. „Ședința este jazz” (Sitzen ist Jazz), der Keyboarder; hat in den Anfangstagen der Satiresendung „Willkommen Österreich” dafür gesorgt, dass Leute das Konzept öffentliches Fernsehen infrage gestellt haben, so sehr hat er die Zuseher verstört. Die beiden gelten als Garanten des Unfrohsinns, und bei nicht wenigen Konzerten hat man ihnen Geld angeboten, dass sie aufhören mögen.”

Genre: Italienischer Spoken Word Impro Fusion Jazz Funk Freakout

DichterInnenbands: Smashed to pieces / Aspirinmäuse2020-08-19T14:00:33+02:00

tageslichtlinie – eine Hommage an Elfriede Gerstl

Wurde 2019 die zehnte Wiederkehr ihres Todestages durch eine Fülle verschiedenster Veranstaltungen gewürdigt, so ist es den drei Schauspieler*innen, Anna Morawetz, Heide Maria Hager und Nagy Vilmos, ein Anliegen, auch über Jubiläumsanlässe hinaus eine Bühne für das über 50jährige Schaffen dieser großartigen Autorin zu bieten. Mit einer szenisch aufbereiteten Lesung wird mit viel Respekt und Humor ein Einblick in ihr für lange Zeit unbeachtetes Schaffen würdig wiedergeben.

ALLES WAS MAN SAGEN KANN, KANN MAN AUCH BEILÄUFIG SAGEN. (ELFRIEDE GERSTL)

mit
Anna Morawetz
Heide Maria Hager
Nagy Vilmos

Rechte: Droschl-Verlag
Foto: Heribert Corn

tageslichtlinie – eine Hommage an Elfriede Gerstl2020-08-20T14:38:01+02:00

Wenn Sie hier Gelb sehen, obwohl es eindeutig Weiß ist, was soll man da noch sagen?

Die Mondlandung, 9/11, der Tod von Lady Di, Chemtrails, QAnon, Ibiza, Bill Gates, 5G…alles hängt mit allem zusammen, nichts ist so wie es scheint und die, die das Gegenteil behaupten, sind ohnehin Teil der Verschwörung. J.A. bieten ein kulturellen Sommercrashkurs zu DYI – Konspiration in Theorie und Praxis.

Wenn Sie hier Gelb sehen, obwohl es eindeutig Weiß ist, was soll man da noch sagen?2020-08-19T10:39:57+02:00

Lesung – Sebastian Janata / Nicole Schöndorfer

Sebastian Janata

Sebastian Janata – Mitglied bei der Gruppe Ja, Panik und Hälfte des Austropop-Duos Worried Man und Worried Boy – liest aus seinem Debütroman «Die Ambassadorin» (Rowohlt, Juli 2020).

«DIE AMBASSADORIN»
Der junge Hugo Navratil muss zurück in die österreichische Provinz. Sein Großvater, mit dem ihn die Liebe zur Natur und der Tod eines kleinen Jagdhundes verband, ist gestorben, die Familie nimmt Abschied. Das burgenländische Dorf, der Wald, Freund und Feind, alles scheint wie immer. Doch auf der Beerdigung fallen Hugo zwei Frauen auf. Sie sind auf der Suche nach einer antiken Flinte – und sie glauben, dass Hugo weiß, wo sie ist. Je mehr Hugo es mit ihnen zu tun bekommt, desto besser versteht er, dass der alte Mann viele, durchaus schöne Gesichter hatte.Was hat es mit dem Verbund auf sich, der ihn und diese Frauen einst zusammenbrachte?
«Die Ambassadorin» ist eine Ode an das Matriarchat und die Geschichte eines Antihelden, der unerschrockener kaum sein könnte. Sebastian Janatas Debüt ist humorvoll, skurril – und ganz und gar ajour.

«Sebastian Janata war der Fahrer meiner Lesetour 2017, aber ich habe schon damals geahnt, dass noch andere Talente in ihm schlummern.»
Stefanie Sargnagel

www.instagram.com/worriedbae

Nicole Schöndorfer

Der Standard bezeichnete sie schon als den “Albtraum alter weißer Männer”, ein junger Satiriker sagte einmal, er lebe in ständiger Angst, ihr unabsichtlich etwas zu mansplainen. Nicole Schöndorfer lebt und arbeitet als freie Journalistin und feministische Aktivistin in Wien. Sie beschäftigt sich mit medien-und gesellschaftspolitischen Diskussionen aus linker Perspektive, unter anderem in ihrem seit 2019 wöchentlich erscheinenden Podcast “Darf sie das?”

https://www.darfsiedas.at/

Lesung – Sebastian Janata / Nicole Schöndorfer2020-08-22T13:24:47+02:00

Lesung – Franzobel

Eine Franzobel-Lesung ist mehr als eine brave „Dichterlesung“: der Tausendsassa unter den heimischen Autoren kennt keine Scheu vor Show und Entertainment und ist als Performer spontaner Spinnereien mindestens so überzeugend wie als „seriöser“ Vortragender. EIne „Lesung“ für Menschen also, die es sonst nicht so mit Lesungen haben.

Lesung – Franzobel2020-08-19T12:16:18+02:00
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