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XXMJ ist ein Projekt von Johann „MJ“ Redl. Es ist eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Instrument Schlagzeug und dem eigenen Körper. Seit Oktober 2020 ist XXMJ ein Versuch, das Instrument autodidaktisch kennenzulernen und das Zusammenwirken beider Körper besser zu verstehen. Die Unmittelbarkeit, die ein Schlag auf die Trommel auslöst, steht dabei im Fokus und war von Anfang an ein Faszinationspunkt. Das Spielen von Instrumenten steht bei XXMJ nicht für eine disziplinierte Abfolge von Noten, sondern wird als improvisierte Choreographie und Performance begriffen. Und als Moment, in dem sich die beteiligten Körper auch gegenseitig hervorbringen.
Der musikalische Hintergrund von XXMJ bewegt sich im Bereich der Clubmusik, und im (Post-) Punk. Beide Genres sind für dieses Projekt wichtige Teile der musikalischen Sozialisierung und waren Fixpunkte in Zeiten des physischen Zusammenkommens (Pre-Corona).

Nach dem Wegfall dieser realen Räume, ist XXMJ ein Versuch den Ideologischen gemeinsamen Nenner dieser Musikkulturen zu finden und sie zusammenzuführen. Dafür wird Sound und Lautstärke als körperliches Ereignis begriffen, welches als Sozialisationspunkt dient und über die eigentlichen musikalischen Inhalte hinausgeht. Um diese inhaltliche Ebene zu überwinden, arbeitet XXMJ mit Camp-Ästhetik und Elementen von (non dicriminatory) Dada.

In der Live-Umsetzung wird XXMJ begleitet von einer DJ (Federikax3), die nach einem Intro die live Performance synchron zu Stimme und Drums begleitet.

Johann “MJ” Redl, Rosi Dukek (Federikax3)

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