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Tanja PaarBuchpreisträger Daniel Wisser über “Die zitternde Welt”:
“Sätze wie Henkersbeile, diagnostizierte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Tanja Paars Romandebüt Die Unversehrten. Und weiter ist von stilistischer Schlichtheit und lakonischer Härte die Rede. Wenn Schriftsteller*innen ihren zweiten Roman vorlegen, begeben sie sich damit in eine prekäre Phase der Wahrnehmung, denn egal ob große Ähnlichkeit mit dem ersten Roman festgestellt wird (“Schon wieder dasselbe!”) oder große Unähnlichkeit (“Nicht so gut wei der erste!”), lässt sich Opus 2 in beiden Fällen schnell aburteilen. Tanja Paars neuer Roman aber zeigt die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit der Autorin. Würde man ihren Namen nicht auf dem Cover von ‘Die Zitternde Welt’ lesen, käme man nicht auf die Idee, dass es sich um Autorin von ‘Die Unversehrten’ handelt. ‘Die Zitternde Welt’ führt den Leser nach Anatolien, in eine fremde Welt und eine andere Zeit. Und doch entpuppt sich dieser Roman, der Paars Debut sprachlich an Klarheit und Reife übertrifft, als eine Geschichte über unser Hier und Jetzt.”

“Die zitternde Welt”: Der Roman rund um den Bau der “Bagdadbahn” wirft die Fragen auf: Was bedeutet Heimat? Ist es ein Land, eine Sprache, ein Ort, an dem wir geboren wurden? Oder ist es ein Gefühl, ein Geruch, eine Emotion? Die bewusste Wahl einer bestimmten Lebensweise? Inwieweit können wir entscheiden, was für uns Heimat bedeutet?
Schauplätze: Wien, Bagdad, Istanbul, Konya, Mossul

Christopher Wurmdobler
Christopher Wurmdoblers Erzähl-Band “Ausrasten” erscheint Ende August (Czernin Verlag). In dem Buch verwebt Wurmdobler humorvolle Geschichten aus Wien.

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