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Die Künstler Grabinger und Walch verkörpern Gegensätze. Die Ausdrucksweise, die sie wählen, ist grundlegend verschieden geartet. Der eine erscheint fast unbeweglich, spricht durch die Musik, die aus seiner Violine strömt, während die andere ihre reichhaltige Gestik und ihr eklektisches Bewegungsvokabular zum Medium ihres Ausdruckes macht. Diese scheinbare, auch räumliche Trennung, mag aber einem eingehenden Blick nicht standhalten und beginnt sich aufzulösen, sich vom Kontrast zur Komplementarität fortzubewegen. Die Musik stammt aus der Feder von Bach, Schönberg und des koreanischen Komponisten Isang Yun, mit seinem hier zentralen Werk „Kontraste“. Wie weit mag es wohl möglich sein diese – auch geographische – Vielfalt jenseits von Gegensätzlichkeit zu begreifen und zu bearbeiten? Wo liegen die feinen Gemeinsamkeiten? Wird sich dieser stetige Versuch der Verständigung zu einem Dialog entwickeln?

Choreography, Performance: Silke Grabinger & Martin WalchProduction by SILK Cie. in co-production with SILK Fluegge. Supported by Linz Kultur, Land Oberösterreich, BKA.

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