Veranstaltungen des Kultursommer Wien 2020

Das Programm des Kultursommer Wien ist so vielseitig wie die Stadt selbst: Konzerte, Tanz, Theater, Kleinkunst, Lesungen. Von der freien Szene über etablierte Institutionen bis hin zu Popkultur und Jazz – es ist alles dabei, was die Wiener Kulturszene zu bieten hat, und das für alle Altersgruppen.

Spielzeiten auf den Bühnen sind im Juli und August (ausgenommen Public Moves – diese finden täglich statt) jeweils donnerstags, freitags, samstags und sonntags. Auf jeder Bühne gibt es jeweils zwei Slots: um 17.30 Uhr und um 19.30 Uhr

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Schon sein „Tribute to The Beatles“ geriet zur exquisiten Hommage an musikalische Genies, denen der österreichische Gitarren-Virtuose damit auf elegante, erfrischend neue Art Respekt zollte. Denn Kopien und bloße Cover-Versionen sind seine Sache nicht: Harri Stojka, selbst international gefragter Meister seines Instruments, würdigt die Helden seiner Jugend lieber in persönlichen, fantasievoll glitzernden Tönen. Jetzt ist es Jimi Hendrix, dem der 1957 in Wien geborene Künstler ein neues Werk widmet. Eines, das sich gekonnt und höchst emotional vorm exzentrischen Spiel des „Gitarren-Gottes“ aus den USA verneigt – mit der CD „Salute to Jimi“, die einmal mehr Stojkas eigenes, außergewöhnliches Können demonstriert.

Als Harri Stojka zum ersten Mal Hendrix hörte, war er gerade mal zehn Jahre alt. Nur drei Jahre später begeisterte er selbst bereits ein rasant wachsendes Publikum. Die beeindruckende Karriere des einer Lovara-Rom-Dynastie entstammenden Ausnahme-Künstlers begann just im selben Jahr, in dem der Mann, der ihn mit „Hey Joe“ zutiefst beeindruckt hatte, in einem Londoner Hotel verstarb.

„Jimi Hendrix ist der Erfinder der Psychedelic Acid Rock Gitarre. Ich war sofort fasziniert von seinem expressiven Spiel“, schildert Stojka heute. Und er betont: „Das Trio Jimi Hendrix, Noel Redding und Mitch Mitchell schrieb Musikgeschichte. Jimi entlockte der Gitarre nie zuvor gehörte Töne. Die Musik als Ganzes ist und war für mich immer eine Reflexion der Großstadt und ihrer Hektik. Hendrix‘ laszive Stimme und ihre unglaubliche Coolness bringen jedoch überraschende Ruhe in dieses, Hexengebräu‘ – dies beweist, dass auch die unruhigste Musik Ruhe ausstrahlen kann“.

Eine Tatsache, die sich auch mit vielen von Stojkas eigenen Kompositionen perfekt belegen lässt. Wenn auch in unterschiedlichsten Stilen – von JazzRock, Modern Jazz und Gipsy-Sound bis Weltmusik – erfolgreich: Wie früher Hendrix, bleibt sich Harri Stojka mit jeder Note treu. Lässt mit virtuoser Kraft und Spielfreude die Saiten exakt jene Töne hervorbringen, die Tempo und Rhythmus seiner musikalischen Gefühlswelt spiegeln.

Entsprechend liefert auch „Salute to Jimi“ famos mitreißenden Hörgenuss, der erinnert, ehrt – und trotzdem zeitgleich „absolutely Harri Stojka“ ist. Denn was Stojka ausmacht, ist nicht allein sein grandioses Spiel. Es ist das Herz des Vollblut-Musikers, das jeden Ton auf seine ganz spezielle Art befeuert.

Nur logisch also, dass auch Stojkas kraftvolle Verneigung vor Jimi Hendrix in keinem Punkt Kopie-Verdacht erweckt. Der inzwischen mehrfach live präsentierte, kleine Vorgeschmack in Form von Harri Stojkas Version des Hendrix-Titels „Voodoo Child“ stieß auf begeistere Publikumsreaktionen.

Die neue CD verspricht nicht minder aufregenden Sound. Wie auch die Live-Konzerte. Wobei, bei allem Respekt vorm großen Jimi: Auf die Idee, seine geliebte Gibson Les Paul Goldtop (Baujahr 1968) auf der Bühne zu verbrennen, käme Harri Stojka nie. Das Ekstatische seiner Auftritte tritt ausschließlich durch Musik zutage. Ohne Zerstörung, dafür aber zur Freude seines Publikums.

Kritiken usw….http://www.harristojka.at/

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