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THERESE nach Arthur Schnitzler mit der Schauspielerin Rita Luksch & dem Musiker und Grammy-Gewinner Georg O. Luksch

Ein fein gegliedertes Psychodrama mit enormer Sogkraft, live eingebunden in die eigens dafür erstellten Kompositionen von Georg O. Luksch – komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Elektroakustik und Percussion. Phänomenal schlüpft Rita Luksch mit unglaublicher Textsicherheit in die Rolle der Therese und nimmt phasenweise auch die Charaktere ihrer Mutter und der anderen Personen an. Neue Bühnenfassung der packenden, emotionalen Lebensgeschichte Thereses, der über 300 Seiten Roman bearbeitet von Rita Luksch nun als Eine-Frau-Show auf der Bühne – spannend wie ein Krimi!
Therese möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das, ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie will keine vorschnelle feste Bindung, sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben. So lebt sie bald als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin de Siècle. Während sie als Erzieherin in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser bei fremden Menschen am Land auf.

Schnitzler ermöglicht uns, auch die unbewussten Anteile des menschlichen Innenlebens zu verstehen, worüber wir sonst nicht oft Gelegenheit haben etwas zu erfahren. Auf direkte und emotionale Weise, mit der multiinstrumentalen, neu komponierten Musik von Georg O. Luksch wird diese spannende Lebensgeschichte in der Performance von Rita Luksch sehr lebendig dargestellt. Sie steht für die auch heute noch für junge Eltern schwierig zu treffende Entscheidung, zwischen dem Wunsch nach möglichst großer persönlicher, zeitlicher Zuwendung für ihr Kind und der Notwendigkeit Geld zu verdienen.

Rita Luksch: Textfassung
Georg O. Luksch: Komposition

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