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Seit einigen Jahren gibt es in der österreichischen Musiklandschaft eine junge, kritische Volksmusikszene, die selbstbewusst die Form der traditionellen Instrumentalmusik aufgreift, entstaubt und weiterentwickelt. Die Mitglieder der Postwirtmusi sind allesamt Vertreter dieser Szene und haben sich 2018 beim „Postwirt” von Mauterndorf im Lungau das erste Mal getroffen mit dem Ziel, der Gattung der „Klarinettenmusi” ein neues Gewand zu verpassen. Die MusikerInnen sind keine Unbekannten in der Szene, stammen teilweise aus musikalischen „Dynastien”, und spielen unter anderem in etablierten Ensembles wie Federspiel, der Wengerboch Musi, der Wüdara Musi oder auch bei den Münchner Philharmonikern. Wenn die Postwirtmusi dann zusammenkommt, ist das eine wahre Freude für Augen und Ohren. Man merkt den sieben MusikerInnen bei jedem einzelnen Ton ihre enorme Leidenschaft für die Volksmusik an, die auch zweifelsohne von Nöten ist, wenn für jede Probe 450 km zurückgelegt und dabei eine Staatsgrenze und fünf Landesgrenzen überschritten werden müssen.
Die musikalische Essenz ist uralt und wurde über Generationen im Wirtshaus weitergegeben, die konkreten Stücke jedoch sind ein Produkt des Hier und Jetzt: so besteht das Repertoire großteils aus neu kreierten Eigenkompositionen und entsteht bei den Auftritten der Postwirtmusi auf höchstem spielerischen und energetischen Niveau neu.

Michl Dumfart – Klarinette
Frederic Alvarado-Dupuy – Klarinette
Fidi Edelmann – Klarinette
Anton Mooslechner jjun – Harmonika
Hannes Bauer – Basstrompete
Marie-Theres Fehringer – Harfe
Johannes Eder – Kontrabass

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