Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Der Cellist Lukas Lauermann begleitet die Autorin Natalie Ofenböck. „Mein Herz wie ein Angelhaken, im Fleisch der Zeit“ führt die Zuhörer auf eine Zeitreise durch die Wiener Gassen und Plätze, zur verschollen geglaubten Vergangenheit und wieder zurück in die Gegenwart. Die uns bekanntlich schon lange zum Hals heraus hängt. Lauermanns Cello weht wie der Wiener Wind zwischen Ofenböcks Worte hindurch oder fängt sie ein. Ein poetisch-musikalisches Spiel zweier tiefer Seelen. Zum Zuhören und Träumen.
Vom Spazieren auf den Straßen und dem Wandern der Gedanken vom Kopf bis zum Mond und zurück. Die Worte und Satzzeichen, im lebendigen Rhythmus von Bild zu Bild. Zeichnungen einer Stimme. Spaziergänge vom 3. Wiener Gemeindebezirk ausgehend, vor und zurück durch die Stadt und ihre Jahrhunderte. Die Mode, die Sprache, die Bewegung. Alte Gerüche werden vielleicht davongetragen vom Wind, bleiben aber auf den Hausfassaden kleben bis in alle Zeit. Und es geht weiter, tiefer hinein, höher hinauf und wieder runter. Lieber noch einmal abbiegen. Einmal noch.

Natalie Ofenböck

Natalie Ofenböck, geboren 1987, studierte in Wien und Antwerpen.
Autorin, Songwriterin, Illustratorin und Designerin.

2019 Musik für Geschichten aus dem Wiener Wald, Inszenierung Gintersdorfer/Klaßen im Werk X – Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien
2016 Das grüne Album – Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien
2012 Fräulein Gustl – Schnitzlerband
2011 Die Gegenwart hängt uns schon lange zum Hals heraus – Krixi, Kraxi und die Kroxn

Lukas Lauermann

Lukas Lauermann, geb. am 18.03.1985 in Wien. Lukas Lauermann arbeitet aktuell als Live- und Studiomusiker, Arrangeur und Komponist mit Bands und KünstlerInnen wie Donauwellenreiter, Alicia Edelweiss, Paul Gallister und Emily Stewart zusammen, in vergangenen Jahren auch mit Soap&Skin, Mira Lu Kovacs, Andre Heller, Der Nino aus Wien, H.J. Roedelius, Wanda, Ritornell, Mark Lanegan oder Tocotronic. Theater- und Performanceprojekte mit Gelatin, Saint Genet, Mimu Merz u.a. gehören ebenso zu seinen Tätigkeitsfeldern, wie Musikproduktionen fur Hörspiel und Film. Uber 70 Veröffentlichungen sind im Zuge von Kollaborationen bereits entstanden. All diese Erfahrungen kulminieren bei Solo-Konzerten des „wohl vielseitigsten und produktivsten Cellisten des Landes“ (Der Standard), denen seine 2017 und 2020 erschienenen Soloalben ‚How I Remember Now I Remember How‘ und ‚I N‘ zugrunde liegen. Tourneen zu den Alben brachten Lauermann neben Konzerten in ganz Osterreich u.a. in die USA, nach China, Indien, Palestina, England, in die Türkei und die Schweiz. Ende Mai bis Dezember 2021 wird die Installation ‚Magic-Queen‘ in Zusammenarbeit mit MAEID (Buro fur Architektur und transmediale Kunst) auf der Architektur-Biennale in Venedig gezeigt.

Nach oben