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Ein Klarinettenquintett – nicht die alltäglichste Besetzung. Sowohl im Bereich der klassischen Musik als auch in anderen Genres kennt man instrumentenspezifisch homogene Ensembles eher innerhalb anderer Instrumentengruppen. Gerade diese Ausgeglichenheit im Timbre stellt jedoch für das NA+5 Klarinettenquintett einen besonderen Reiz und manchmal auch eine gewisse Herausforderung dar. Von an Orgeln erinnernde Klangvereinigung bis zu starken Kontrasten, die die Instrumente der Klarinettenfamilie zu bieten haben, ist vieles möglich.
Catch me if you can – fangen Sie uns wenn Sie können!
Eine turbulente Reise steht bevor, weit lässt sich das junge Ensemble vom Winde der Blasinstrumente verwehen.
Der Mangel an Literatur für diese Besetzung gibt natürlich Anreiz, das Repertoire selbst zu erweitern – so besteht ein Großteil des Programms aus maßgeschneiderten Arrangements und Eigen- bzw. Auftragskompositionen.

Ganz im Sinne des Titels dieses Konzertprogramms steht am Beginn des Konzertes ein kurzer Ausschnitt aus dem Soundtrack zum Film “Catch me if you can”.
Hernach wird zunächst ein Originalwerk für Klarinettenensemble einem Arrangement eines Werks gegenüber gestellt, das ursprünglich für das wohl imposanteste Blasinstrument komponiert wurde – für die Orgel. Besonders spannend stellt sich dieser Vergleich aufgrund der klanglichen Ähnlichkeit eines reinen Klarinettenensembles zur Orgel dar.
Darauf folgen Werke von drei Wiener Klarinettisten: eine Fantasie mit jazzigen Einflüssen über Musik von C.P.E. Bach, sowie eine Eigenkomposition von NA+5, die die Zahl 513 musikalisch behandelt und 2020 im Wiener Konzerthaus uraufgeführt wurde.
Übergeleitet durch eine melodische Perle aus Japan kommt abschließend das konzeptionelle Programm zur Aufführung, mit dem das Klarinettenquintett 2019 erfolgreich den Fidelio-Wettbewerb bestritten hat. Hierbei dreht sich alles um Himmelskörper und darum, wie sie uns Menschen auf der Erde bewegen und faszinieren.

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