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Morroco ist ein offenes Feld zwischen Musik/ Sound und Performance.3 Akteure arbeiten mit der Situation.
Diese ist ein vielschichtiges Setting aus Musikinstrumenten Objekt und Lampen,
von Apparaturen die noch nicht oder nicht mehr in der Lage sind als Klangkörper zu dienen.
Aus diesem unüberschaubaren Parcours beginnen die Performer langsam , eher beiläufig Sound zu destillieren.
Klang verarbeitet den Körper und der Körper tut das gleich mit dem Klang.
Um zu agieren müssen die Performer sich bewegen und zu unerwartebare, pragmatischen Ritualen finden.
Ähnlich der Auf und Ab Bewegung von Insekten vor einer Neonröhre.
Was ein Akteur hinterlässt versucht der nächste zu bearbeiten.
Die Performance versucht lose an die Entstehung der elektronischen Musik im institutionellen Rahmen anzuschliessen.
Die ersten Studios des WDR in den 1950er waren schwere unüberschaubare Geräteparks in den sich die Komponistinnen wie Wissenschaftler bewegten.
Heute ist das Studio als Gesamtinstrument und Schmelztiegel von Musik nicht mehr wegzudenken.
Morroco versucht Geräte und Körper zu verzahnen.
Die Suche richtet sich auf das Unvorhersehbare und der Klangverkettung.
Nicht nur das Studio ist ein Instrument sondern auch der Körper.
Dazwischen gesellt sich die Bühne; Licht und Lautsprecher als objekthafter Teil der Inszenierung.

Schaab, Soulimenko, Lenz

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