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DIE ORESTIE – EIN SHOW-TALK ÜBER IDENTITÄT UND RACHE. Entstand unser Rechtsstaat weil die wütende Klytaimnestra den Opfertod ihrer Tochter nicht hinnehmen wollte? Der Trojanische Krieg ist vorbei und die Fliehkraft seiner Nachwirkung bringt manche Menschen um ihre Existenz, andere um ihr Leben. Orest soll seine Mutter auf Geheiß des Orakels von Delphi töten um den Mord an seinem Vater zu rächen. Elektra hilft. Eine Schwester, die in der Vergangenheit ihrer Eltern gefangen ist, den Verlust ihres glorifizierten Vaters nicht erträgt und Opfer ihrer eigenen Machtlosigkeit wird. Ein Bruder, der um seinen eigenen Willen betrogen und zum Spielball äußerer Umstände wird. Selbstbestimmt ist man hier, wenn überhaupt, immer nur kurz.
Aischylos‘ Text zur Orestie wird kombiniert mit einer modernen Neuerzählung derselben Geschichte aus der Feder von Lukas Johne. Wir lassen nach dem Originaltext in der Übersetzung von Johann Jakob Donner die Figuren 2500 Jahre später wieder auferstehen und diesmal um ihr Leben reden anstatt darum zu kämpfen.

Regie & Konzept: Lukas Johne
Musik: Peer Raben & Oscar Wilde (Lyrics)
Es spielen: Miriam Hie (Elektra) & Lukas Johne (Orest)

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