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REVERBERATIONS ist eine choreografische Versuchsanordnung, die sich innerhalb von drei diskursiven Koordinaten positioniert: ein Diskurs rund um Zeitlichkeit und Zukünftigkeit, welches von Crip Theorie und Afro-Futurismus informiert ist, ein Diskurs über Behinderung, Verkörperung und Solidarität und ein Diskurs über vibrationale Ontologie.
Wenn die Nachwirkungen unserer Vergangenheit durch unsere Körper vibrieren, wie können wir uns aufeinander einschwingen über die Distanzen hinweg, die uns jetzt trennen?

REVERBERATIONS ist eine Reise in die Tiefe dessen was wichtig ist, eine choreographische Zeitmaschine, die sich auf eine Zukunft zubewegt, die geerbt ist von dem, was man “viszerale Solidarität” nennen könnte, eine organische oder sogar anorganische Solidarität, verankert in mikro-kosmischer und makro-kosmischer Schwingungskraft.

Es ist eine Erlaubnis und eine Herausforderung sich in die Frequenzen des Eindringlings einzustimmen und eine Einladung dazu den stärkenden Wiederhall einer fremden Begegnung anzunehmen.

Indem REVERBERATIONS die fragmentierten, wiederhallenden, bass-lastigen Soundscapes des Dub mit einer Vielfalt von unterschiedlichen, sich bewegenden Körpern verwebt, öffnet es einen Raum der “ekstatischen Kontemplation” und entfaltet sich darin als lebendig pulsierende, klanglich-körperliche Textur, die erlebt, gefühlt und erinnert werden will, jenseits des Horizonts seiner eigenen Ephemeralität, in Erinnerung an das Noch-nicht.

Künstlerische Leitung/Choreographie: Michael Turinsky
Performance/Choreographie: Andreas Guth, Mzamo Nondlwana, Lau Lukkarila
Sound: Dubster, Hyko Dubz
Kostüm: Lise Lendais, Ines Kirchengast
Dramaturgische Betreuung: Iris Borovcnik
Produktionsteam: Angela Vadori, Kira Koplin
Photo: Michael Loizenbauer

Gefördert von Kultur Stadt Wien.
Koproduziert von Tanzquartier Wien.

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