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Alles beginnt sich im Spiel zu entfalten, im Spiel verarbeiten wir die Welt um uns, im Spiel erklären wir uns unsere Welt – und doch können wir nie alles verstehen, bleibt uns das Leben ein Rätsel. Aber macht das nicht den Charakter des Lebens aus, die Suche nach einer Wahrheit, die es wahrscheinlich nicht gibt? Begleitet uns nicht ständig die Frage danach wie wir leben sollen, oder: wie wir leben wollen?Der Mensch ist keine Insel, er lebt in Gemeinschaften und die kleinste Einheit ist ein Paar. In „bis einer heult“ treffen zwei seriös anmutende Männer aufeinander um einer Beschäftigung nachzugehen – aber von Anfang an ist eine Absurdität spürbar, spätestens wenn die beiden mit einer Unmenge an Bausteinen an einem Tisch sitzen und diese von A nach B verschieben. Beobachtet wird das von einer dritten Person, einer Frau, die sich am Cello im Musischen verklimpert und die scheinbar (noch) nicht mitspielen darf, wenn die Männer mit den Bausteinen ver-suchen jeder eine noch bessere, noch größere Welt am Tisch zu entwerfen und zu denken. Wie gut, dass sie sich das nicht gefallen lässt, denn auch sie will mitspielen, wenn die Bautürme in sich zusammenfallen und sich im Chaos neue Spielmöglichkeiten ergeben und neue Zugänge entdeckt werden können. Bis ins Groteske verfällt die Dreiergesellschaft in ein zügelloses Spielen mit dem was diese kleine Bühnenwelt hergibt, alle Konventionen werden abgeschüttelt, denn möglich ist alles und so entstehen immer wieder traurig-schöne Bilder – bis einer heult.
„bis einer heult“ zelebriert in einem spielerisch-sinnlichen Trip die Lust und die Schönheit, die im Leben steckt, wenn man es selbst und frei von Konventionen in die Hand nimmt, und ladet die Zuschauer*innen ein in ihren eigenen phantastischen Gedanken und Assoziationen zu baden.

Koproduktion: TURBOtheater Villach
Gefördert von: Land Kärnten, Stadt Villach

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