Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Sechs PerformerInnen stellen sich ihren Träumen, und machen sich mit Mut, Musik, Lust und Leidenschaft auf, in eine mutige Revue…Der Wunsch als aktive Bühnenschauspieler und Schauspielerinnen einmal etwas zu wagen, wozu man sonst auf der Bühne nie Gelegenheit bekommt, war der Antrieb für diese Ensemblearbeit. Das gewohnte Feld des Sprechtheater zu verlassen, führte zu Gesang und Tanz. Die Lieder sind die persönlichen Hymnen der Darsteller*Innen. der emotionale, theatrale Ansatz ermöglicht damit den Auftritt in die Öffentlichkeit.
“I will survive” wird als persönliches Geständnis präsentiert, “Ich gehör nur mir” ist das Statement einer Frau, die sich endlich selbst befreit. “Maybe this time” schildert die Hoffnung, doch noch glücklich zu werden.

In der Stückentwicklung sind wir auf unsere Widerstände gestoßen, auf die eigene Scham und äußere Konventionen, die uns davon abhalten, die Selbstverwirklichung und eigene Träume zu verfolgen. “Ich schäme mich für meinen schiefen Bauch” . “Ich schäme mich für meine Rechtschreibung”, “ich schäme mich für meine Stimme” Jeder Mensch schämt sich bis zu 60 mal am Tag. Wenn wir uns erinnern, fallen uns die persönlichen Peinlichkeiten zuerst ein.- die zumeist von anderen gar nicht so peinlich erlebt wurden. Selten kommen die Situationen, auf die wir stolz sind zuerst ins Gedächtnis.
Das ist die Scham.
Andere Aspekte wie äußere Konventionen und Fremdschämen werden in die Performance mit einbezogen. Das Ensemble beschreitet einen steinigen Weg durch Scham und Widerstand, macht persönliche Geständnisse bis hin zur Selbstbefreiung. Das Format der Revue schien passend um jeder Darstellerin und jedem Darsteller mit der persönlichen Hymne Zeit zu geben. Ensembleszenen binden das Stück in einen Rahmen. Trotzdem hinaus zu gehen und sich der Angst, nicht perfekt zu sein, zu stellen, ist die Methode und der Mut etwas neues zu wagen, wird zum Maßstab für die Performance.
Mit Mut und Musik wird das lebendig was in uns steckt – und wir bis j

Regie. Konzept, Production: Miriam Papst, Idee, Konzept, Production: Cornelia Scheuer,
Mit Nicolaas Buitenhuis, Elisabeth Kofler, Miriram Papst, Cornelia Scheuer, Florian-Raphael Schwarz, Ulrike Zachhuber.
Fotos: Peter Miletits, Mit Dank an Philipp Holzer, Alexander Gheorghiu, Klaus Haidl, Martin Hornig, Mark Beckmann

Nach oben