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Empfänger unbekannt von Kressmann Taylor

Szenische Lesung untermalt von Paul Hindemiths Sonate für Violoncello Solo, op. 25, No3

„In literarischer Form wurde der Nationalsozialismus noch nie so wirkungsvoll angeklagt.“ (Zitat: New York Times Book Review, 1939)

Die beiden alten Freunde Max Eisenstein und Martin Schulze haben im San Francisco der frühen Dreißiger-Jahre gemeinsam eine gutgehende Kunstgalerie aufgebaut. Als Martin nach Deutschland zurückkehrt und im NS-Staat Karriere macht, übernimmt der jüdische Max in den USA die Geschäftsleitung: Zwischen den beiden beginnt ein zunehmend befremdlicher Briefwechsel mit fatalem Ausgang …

Bereits 1938 gelang der Autorin Kressman Taylor mit der Brief-Novelle ‘Empfänger unbekannt’ ein Meisterwerk von verstörender Brisanz: Der aus dem Leben gegriffene Text verdeutlicht in bestechend klarer Sprache weit mehr über die Niederungen der menschlichen Wesensart im Faschismus, als so mancher historische Tatsachenbericht.

Max Eisenstein: Klaus Braun
Martin Schulze: Valentin Neuser
Violoncello: Leonhard Rozcek
Regie, Dramaturgie: Florin Mittermayr
Produktion: Bahar Naghibi

Der szenischen Lesung liegt die im Per H. Lauke-Verlag erschienene Fassung, Übersetzung Heidi Zerning, zugrunde. Rechte bei Per H. Lauke Verlag, Hamburg.

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