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Die Saxophonistin Julia Schreitl setzt sich mit ihrer aktuellen Doppelrolle als Musikerin und Mutter auseinander und reflektiert im Zyklus „FrauenGestalten“ augenzwinkernd weibliche Begriffsklischees wie zum Beispiel Muse, Diva, Glucke, Hexe, Amazone oder Zicke. Jeder Bezeichnung wird ein musikalisches Thema und Stimmungsbild zugeordnet, das die Grundlage für die einzelnen Kompositionen bildete. Bei näherer Betrachtung des Ursprungs und bei Auseinandersetzung mit der Bedeutung jedes einzelnen – meist negativ konnotierten – Rollenklischees findet man eine positive Kehrseite. So werden diese Begriffe musikalisch mit Humor und Freude am künstlerischen Gestalten umgedeutet und wurden zu Kompositionen geformt, die die solistischen Qualitäten des eigens dafür zusammengestellten Jazz – Quintetts herausstellen. Zusammengehalten und verbunden werden die Einzelstücke durch ein Thema, das auf verschiedene Arten wiederkehrt und eine Hymne an die Frauen darstellt.
Die bunte Vielfalt des weiblichen Daseins soll gefeiert werden!

Gefördert durch ein Kompositionsstipendium der Stadt Wien 2019

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