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Eine hypnotische und spannungsgeladene Atmosphäre kreiert Inge Gappmaier in ihrem Tanzstück protect., in dem sie ein Duett mit sich selbst inszeniert. Untermalt von einer eindringlich-unheimlichen Soundkulisse reflektiert die Tänzerin Fragen nach dem isolierten und narzisstischen Selbst und dessen Spiegelung in der digitalen Welt.
Im Zentrum von protect. stehen die digitale Selbstbeobachtung und die Differenz zwischen Spiegelbild, Virtualität und körperlicher Realität. Inge Gappmaier knüpft inhaltlich an Praktiken von Ich-Konstitution in sozialen Medien, Filterblasen und deren Algorithmen sowie Methoden der Selbstoptimierung in unserer Gesellschaft an. Was passiert mit dem konkreten Körper, wenn der Blick im eigenen Spiegelbild hängen bleibt? protect. bringt den Körper als Kontur zwischen Natur und Kultur in seiner Selbstbetrachtung auf die Bühne und stellt Fragen nach Schutzräumen, Kontroll- und Machtstrukturen sowie Einsamkeit und Dualität. Das Stück lädt ein in eine mehrdimensionale Welt von Geometrie, Akkumulation und Intuition einzutauchen.

Künstlerische Gesamtleitung und Tanz: Inge Gappmaier | Dramaturgie: Lisa-Marie Radtke, Stefanie Sommer | Technische Leitung und Lichtdesign: Robert Lässig | Sounddesign: Inge Gappmaier und Zsolt Bodoki-Halmen | Fotografie: Natali Glišić

Eine Produktion von varukt und imagetanz/brut Wien.

Mit besonderem Dank an Gesa Bering, Stephan Dorn, Olivia Hild und Martin Gappmaier sowie Fillimit@KoresponDance, Tranzit House und Reactor Cluj, Im_Flieger, Arbeitsplatz Wien und ttp WUK.

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Details:

Tonausschnitte mit freundlicher Genehmigung von Il Mare Film aus der Dokumentation Weizenbaum. Rebel at Work (2006).



Musik:

Burns von George FitzGerald

Trouble von Robots Don’t Sleep


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