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Gertraud Klemm:So viele Utopien gibt es, die uns unterhalten und zum Nachdenken anregen sollen. Menschen, die von Aliens, Affen, Monstern, Maschinen beherrscht werden. Niemand hat sich jemals ausgedacht, dass Frauen sich auflehnen und die herrschen könnten. Ist das so undenkbar, und wenn ja: warum? Woran liegt es, dass sich die Hälfte der Weltbevölkerung so beharrlich und lukrativ unterdrücken lässt? Warum lehnen Frauen sich nicht auf? Warum wählen Frauen unverbesserlich auch noch im 21. Jahrhundert die Grabber ihrer Pussys, die Verachter ihres Geschlechts, die Beschneider ihrer Rechte? Warum verzeihen Frauen juristische, verbale, körperliche Ausfälligkeiten und Übergriffe? Warum gibt es keine Verbindung vom Ich-Frau zum Wir-Frauen? Wohin ist die Kernkompetenz, die Liebe und Empathie der Frauen, wenn es um das Kollektiv Frauen geht?

Lydia Mischkulnig:
Lesung aus dem Roman, Die Richterin.
„,Die Richterin‘ zu lesen, ist: ein Stück Welt erfahren … Intensiver kann Literatur kaum sein.“ KURIER, Peter Pisa
,Die Richterin‘ ist ein Roman, wie er nicht besser in unsere Zeit passen könnte.“ ZEIT-Podcast, Florian Gasser

keine

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