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„Beatles, Depeche Mode, Pink Floyd, Brian Eno – irgendwie ein bisschen was von allem“, schrieb die Kronenzeitung 2020 über das Debüt Album der Wiener Band Drahthaus. „Scharfe Klangmanöver zwischen Jazz, Krautrock und State-of-the-Art-Elektronik sind die Spezialität von Drahthaus. Auf saubere Grenzziehungen zwischen den Genres legen sie keinerlei Wert.“- So die Presse. Das Profil ehrte das Album sogar mit den Worten: „Feinmotorik à la Aphex Twin“.
Ja sicher, Abwechslung muss sein; Schubladen sind für Socken und Unterwäsche besser geeignet. Drahthaus ist irgendwie elektronisch, darf ein bisschen Pop und will ein bisschen Jazz. Außerdem ist das selbstbetitelte Album instrumental, Drahthaus will sich aber nicht als Instrumentalband bezeichnen. Ungewöhnlich?

Simon Öggl, Ludwig Ascher, Valentin Martins und Hans Zoderer. So heißen die vier Tüftler, die seit 2015 mit rund 20 Instrumenten auf der Bühne stehen und das Publikum begeistern, egal ob jung oder alt, sitzend oder tanzend, bei Festivals oder in ausverkauften Konzertsälen.
Drahthaus ist ein ungewöhnliches Konstrukt. Sie sind keine klassische Band, sondern eher ein Produzentenkonglomerat. Eine Projektionsfläche die immer wieder Künstler*innen einlädt, um gemeinsam eine Reise durch alle möglichen Klänge und Stile dieser Welt zu unternehmen. „Das Debüt Album haben wir bewusst nur zu viert und auch instrumental gemacht“, so die Band. „Uns war aber immer klar, dass wir langfristig mit vielen verschiedenen Menschen arbeiten wollen.“

Drahthaus. Der Name ist Programm. Hier dürfen sich viele Künstler*innen, für kurz oder lang, beheimatet fühlen. Es gibt immer Fenster, durch die gespäht werden kann und neue Räume die gestaltet werden wollen. Ein starkes Fundament trägt das, was unter einem großen Dach vereint wird.
Trete ein: Die Tür ist immer einen Spalt breit offen. Für all Freigeister, für alle Tanzwütigen, für alle Tüflter*innen und für alle Träumer*innen.

Komposition/Produktion/Idee: Simon Öggl, Valentin Martins, Ludwig Ascher, Hans Zoderer

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