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„Es wird schon alles wieder gut“, wer hat sich das im Laufe des letzten Jahres nicht das eine, andere oder gleich mehrere Male vorgesagt. Aber nein! Wir schlüpfen ins Wien der frühen 50er Jahre.Willkommen im Studio des Radiosenders Rot-Weiß-Rot. Schlagersongs, Lokalnachrichten und die ersten Folgen der berühmten Radiofamilie überstrahlen die Erinnerung an den zweiten Weltkrieg. Und erinnern will sich hier doch sowieso niemand, oder? Wozu auch an Vergangenes denken. Die Zeichen stehen auf Wiederaufbau, Neubeginn, Wirtschaftswunder – los geht’s!
Wussten Sie, dass der Matzleinsdorfer Platz schon 1951 eine einzige Baustelle war? Dass der Stadtschulrat eine Elternschule einrichtete, um Eltern mit der verantwortungsvollen Aufgabe der Erziehung vertraut zu machen? Oder dass das Marktamt eine „Paradeiser-Überbrückungshilfe“ bei den zuständigen Ministerien erreicht hatte?
Aus Pressemeldungen des Wiener Rathauses, Zeitungsartikeln und Radioschnipseln setzt sich collageartig ein vielschichtiges Stimmungsbild zusammen. Das Ensemble der Rosaroten Brille schlüpft in unzählige Rollen und entdeckt gemeinsam mit dem Publikum das Wien der Nachkriegszeit. Schalten Sie das Radio ein, spitzen Sie die Ohren und setzen Sie die Brille auf!

Homepages der Künstler:innen:

www.birgitunger.com
www.stefanbergmann.at

Konzept & Regie: Die rosarote Brille
Textarbeit / Dramaturgie: Christina Kramer
Bühnenbild / Ausstattung: Johannes Pobitzer
Technik: Christof Sorge
Es spielen: Birgit Unger, Stefan Bergmann, Paul Hüttinger, Christof Sorge

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