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Christine Gaigg studierte Philosophie in Wien sowie Tanz und Choreografie an der School for New Dance Development Amsterdam. Nach langjährigen Kollaborationen mit Komponisten Neuer Musik – unter anderen mit Max Nagl “Sacre Material” (2000 ImPulsTanz Festival) und “ADEBAR/KUBELKA” (2003 im Rahmen des Filmfestivals Viennale), mit Bernhard Lang die “Trike”-Serie und “Maschinenhalle#1” zur Eröffnung des Festivals steirischer herbst 2010 – beschäftigt sie sich nun vorwiegend mit dem dokumentarischen Genre Performance-Essay, in dem sie in unterschiedlichen Formaten gesellschaftspolitische Themen so umsetzt, dass eine Spannung zwischen emotionalen und ananlytischen Momenten entsteht.
Christine Gaigg ist Choreografin, Performerin und Autorin. In ihrer Trilogie – bestehend aus dem performativen Essay “Maybe the way you made love twenty years ago is the answer?” , dem intimen Begegnungsformat “Meet” und dem Konversationsstück “Affair” – beschäftigt sie sich mit dem Spagat zwischen der Chemie des Begehrens und dem Framing, in dem das Thema Sexualität gesellschaftlich verhandelt wird.

Natascha Gangl, *1986, Autorin, die Sprache in all ihren Aggregatzuständen erforscht: geschrieben, gezeichnet, gesprochen, performt. Ihre Arbeiten in unterschiedlichen Kollektiven reichen von Theaterstücken über Performances zu Soundart-Stücken in denen Sprache und Klang sich dicht verweben, der Text wird zur Installation, zum Ritual. Ihre Werke wurden mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. dem Heimrad-Bäcker-Förderpreis und dem Ö1 Preis für das Beste Originalhörspiel 2020. Als Buch erschienen Wendy fährt nach Mexiko Ritter, 2015 und Das Spiel von der Einverleibung. Frei nach Unica Zürn, starfruit publications 2020.
Ihre Lesung beim Kultursommer Wien stellt sie unter den Stern der zapatistischen Reise, sie liest vom Widerstand der Lehrer*innen in Oaxaca, von Überfällen und Trugschlüssen, von der Macht unsichtbarer Steine, liest sich bis zum Quetzalfeder-Kopfschmuck im Wiener Weltmuseum und zur Ankunft der Zapatistas.

Christine Gaigg / 2nd nature wird gefördert von der Stadt Wien

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