Lade Veranstaltungen
Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Vier Frauen, vier zeitgenössische Zirkusstücke.
Im Zirkus der Gesellschaft sind Frauen unterrepräsentiert und oftmals einer Doppelbelastung ausgesetzt. “Female Circus” präsentiert 4 Arbeitsansätze zeitgenössischen Zirkus.

Experimente. Prozesse. Schritte. Auszüge

erbsenstück – Verena Schneider
Die Arbeit hinterfragt den Umgang mit der eigenen Vergangenheit, im speziellen mit Magersucht und Selbstakzeptanz.
Verena spielt mit der Wahrnehmung ihres Körpers, ihren sozialen Mustern und der Umgebung.Und: Die Erbse dient als Symbol und Metapher für die Gratwanderung zwischen “nichts” und “gerade ausreichend”.

-dis.cover-Ariane Öchsner
dis.cover stellt das soziale Konstrukt des weiblichen Körpers und die ihm zugrunde liegenden Archetypen in Frage. Ariane experimentiert mit Körperteilen, Bewegungen und ihren Jonglierbällen.
dis.cover ver- und enthüllt, manchmal klein und ruhig, manchmal laut und fordernd.

-inJoy- Aurelia Eidenberger
Alte Strukturen in Einzelteile zerlegen und wieder zusammenfügen. Aurelia definiert, durch die Ereignisse der vergangenen Monate, die Disziplin Schlappseil neu – der Boden als Basis und das Seil als luftiges Element werden dabei gegenübergestellt.

“Biotop 15´33”Florinda Fürst
Dieser performative Akt in 3 Teilen versucht ein 12 – Ton Stück choreographisch sichtbar zu machen. Mit Mitteln des Zufalls entsteht choreographisches Material, vielleicht aber auch eine Geschichte.

Die vier Künstlerinnen haben verschiedene Zirkusschulen besucht und ihre performative Arbeit um den zeitgenössischen Zirkus entwickelt. Sie arbeiten in verschiedenen Kontexten und setzen ihre eigene Projekte um und geben damit auch persönliche oder politische Statements ab. Weiters sind sie als Interpretinnen, Performerinnen und Kulturarbeiterinnen in Österreich und im Ausland tätig.

Gefördert durch: Bundeskanzleramt & BMKÖS
Koproduktion: Tanz*Hotel – AAR-Residency 16

Dank an: Arbeitsplatz Wien, Kreativkultur

Nach oben