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Habt ihr schon von den Uiguren gehört? Was passiert mit ihnen und anderen Minderheiten in China?
Themenwechsel. Historische Kunstwerke aus China, vor knapp 150 Jahren durch Europa geraubt und geplündert, werden heutzutage wieder von Chines:innen zurückgekauft – eine Entwicklung, die einher geht mit Chinas geopolitischem Aufstieg. Die neue Wirtschaftsmacht China kauft mittlerweile großflächig europäische Kunst, sowohl klassische als auch moderne. Bisher galt Europa als der Ort, wo Kunst aus aller Welt gehortet wird – bedeutet eine veränderte geopolitische Machtverteilung, dass nun bald Österreicher:innen und Europäer:innen nach China fliegen, wenn die europäische Kunstgeschichte studiert werden will? Und was hat das Ganze mit den Uiguren zu tun?

Schauplatzwechsel. Wir sind in Österreich, hier finden bald Wahlen statt. Wir treffen auf einen Jungpolitiker und eine Großspenderin. Ist es Zufall, dass es dem politischen Talent dann plötzlich die Sprache verschlägt?
Und wäre all das nicht schon verwirrend genug, wird auch Van Gogh, sein Ohr und ein Kürbis eine Rolle spielen. Der Autor, die Regisseurin und 3 Schauspieler*innen werfen sich für 60 Minuten in den Text und geben Einblick in die zeitgenössische Dramatik.
Uraufführung!
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Geschäftsfrau: Herzliche Gratulation zum historischen Wahlergebnis und zum Bundeskanzler.
Politiker:
 Wollen Sie mir nicht die Hand geben?
Geschäftsfrau:
 Das ist nicht persönlich. Sie sehen doch meine Kopfbedeckung.
Politiker:
 Wie meinen Sie das, Kopfbedeckung?
Geschäftsfrau:
 Kopftuch, das islamische Kopftuch.
Politiker:
 Ich verstehe. Also die Gerüchte sind keine mehr. Soll ich Ihre Gratulation als echt empfinden oder Ihre Spenden an islamische Vereine? Zwei neue Moscheen? Zuerst spenden Sie an uns, um die Islamisten zu stoppen, dann spenden Sie direkt an die Islamisten? Wenn das herauskommt, wird das für meine Partei katastrophal sein. Was ist mit Ihnen los? ….

Das Stück ist mit freundlicher Unterstützung des BMKOES entstanden.

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